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Ein Streifzug durch die Wohnanlage "Am alten Dorfkern"
Man bewundert eine Kirche in Backsteingotik, läuft durch stille dörfliche Straßen mit viel Grün und fühlt sich für Augenblicke in eine ländliche Idylle versetzt.
Ein paar Schritte nur und man wird unsanft daran erinnert, dass man sich inmitten der Hektik einer Großstadt befindet. Durch breite Straßen fließt pausenlos der Verkehr, fahren Busse und Straßenbahnen, schiebt sich die nur selten abreißende Kolonne der Pkw. Nirgendwo in Berlin liegen Dorf und Großstadt so dicht beieinander wie in Marzahn, sind vor allem Geschichte und Gegenwart so eng miteinander verknüpft.
Das Dorf Marzahn hat sich bis zum heutigen Tage jenen Reiz erhalten, den viele suchen, wenn sie dem nervenden Trubel der Großstadt entfliehen wollen. Für viele Marzahner, die nur einige hundert Meter entfernt, in den Wohnungen der Wohnungsgenossenschaft FRIEDENSHORT zu Hause sind, genauer in der Wohnanlage "Am alten Dorrkern" (mit den Straßen Allee der Kosmonauten, Auerbergstraße und Scheibenbergstraße) gehört deshalb ein Spaziergang zu den Wurzeln Marzahns längst zu einer liebgewordenen Gewohnheit.
Und bei einem Besuch im Heimatmuseum kommt selbst so mancher inzwischen "Alteingesessene" nicht aus dem Staunen heraus, wenn er sich die wechselvolle Geschichte seiner Heimat betrachtet:
1200 gegründet, am 19. November 1300 erstmalig schriftlich erwähnt, bestand Marzahn (Marzana) im Jahre 1705 gerade mal aus 13 Gehöften. 1920 erfolgte die Eingemeindung des Dorfes in das Gebiet von Groß-Berlin. Die Marzahner wurden so zu Lichtenbergern. Doch noch zu Beginn der siebziger Jahre war der Ort für die Berliner "janz weit draussen" und nur dünn besiedelt.
Kaum vorstellbar, wenn man bedenkt, dass heute, wenig mehr als zweieinhalb Jahrzehnte später, 130.000 Einwohner in Marzahn leben. Und von diesen 130.000 wiederum wohnen mehr als 3758 allein in der Genossenschaftsanlage "Am alten Dorfkern".
Gebaut wurden die 1250 Wohnungen in den Jahren 1978 bis 1980.
Wer seinen Spaziergang rund um den alten Dorfkern mit wachen Augen unternimmt, der wird entdecken, dass nicht nur die Nähe zum idyllischen Dorf Marzahn, zur Bockwindmühle und das viele Grün im Umfeld der Häuser das Wohnen hier angenehm machen. Eine effektive Verkehrsanbindung gehören ebenso dazu wie gute Einkaufsmöglichkeiten und ein interessantes Kulturangebot.
Natürlich - und das weiß auch der Vorstand der Genossenschaft FRIEDENSHORT - ist noch einiges zu tun, um das Leben in der Wohnanlage "Am alten Dorfkern" für deren Bewohner noch schöner zu gestalten.
Einiges hat sich auch schon getan. So wurden in den 18-Geschossern, den 11- und 5-Geschossern u.a. die Hausanschlussstationen erneuert, die Wasser- und Abwasserstränge saniert, die Sanitärkeramik ausgetauscht, die Fenster gewechselt, moderne Hauseingangstüren eingebaut und der Innenhof völlig neu gestaltet.
Die meisten der angebotenen Wohnungen in den Wohneigentumsanlagen sind bereits verkauft, konnten sich doch die Mieter/Käufer davon überzeugen, dass sie dank der kompletten Instandsetzung des Gemeinschaftseigentums eine Immobilie erwerben, deren Sicherheit und Bestand für Jahrzehnte gewährleistet ist. Und sie konnten sich auch davon überzeugen, dass auf Dauer eine Eigentumswohnung finanziell weniger Belastungen mit sich bringt als eine Mietwohnung.
Dass sich in den kommenden Jahren auch alle anderen Genossenschaftsmitglieder "Am alten Dorfkern" noch wohler fühlen, ist und bleibt erklärtes Ziel von FRIEDENSHORT.
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